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Der VQÖ trauert um Josef „Sepp“ Strass

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12. 8. 1931 – 21. 10. 2020 – – –
  • geboren am 12. August 1931 in Kaisersdorf, Burgenland;
  • nach der Schulausbildung zum Tischlerlehrling kam er 1947 nach Wien;
  • 1949: Kinderlähmung und in der Folge 32 Monate Krankenhausaufenthalt;
  • Oktober 1953: Beginn einer Schuhmacherlehre im Jungarbeiterdorf Hochleiten, leider ein Fehlschlag wegen der mangelnden Fingerfunktion;
  • Anschließend zweisemestriger Lehrgang für Betriebswirtschaft in der Bundes-Fach- und Handelsschule in Wien 5, Geigergasse;
  • 1959: Selbständiges Fortbewegen dank eines mit Handhebeln betriebenen Rollstuhls;
  • 1959: Beginn des 26-jährigen Arbeitsverhältnisses bei der Bundesländerversicherung;
  • 1965 lernt er bei einem Ausflug auf die Hohe Wand seine Frau Hertha kennen;
  • 3. September 1968: Geburt der Tochter Susanne;
  • 1985 Pensionsantritt;
  • 1994: Beitritt zum VQÖ;
  • Seit einigen Jahren auf eine 24-Stunden-Betreuung angewiesen.
Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist STRASS-Rovinj.jpgDieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist STRASS-Interview.jpg
Trotz ihrer Behinderung waren Hertha und Sepp Strass unwahrscheinlich unternehmungslustig und viel unterwegs. Diese Bild wurde während der Aktivwoche 2006 in Rovinj/Kroatien aufgenommen.Als Schlusswort des „Aktuellen Interviews“, das unser ehemaliger Obmann Manfred Schweizer im November 2000 mit Hertha und Josef geführt hat, sagte Josef:
„Als Schwerstbehinderter muss man von vornherein auf vieles verzichten, es bleiben aber für uns auch noch schöne Seiten im Leben – sie zu finden, sollte man stets versuchen.“

Leb wohl, Sepp! Wir werden Dich in Erinnerung behalten!

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