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Regenbogenparade 2019

(von Heinz Gardavsky)

Im Mai 1992 fand zum ersten Mal die EuroPride in London statt. Dieses Jahr war Wien der Veranstaltungsort. Rund eine halbe Million Menschen waren Zuseher der Parade, die sich um 12 Uhr mittags am Samstag, den 15. Juni 2019 mit über hundert gemeldeten Fahrzeugen vom Rathausplatz weg über die Ringstraße bewegte.

Sattelschlepper, umgebaut zu Party-Trucks, und kostümierte Gruppen bewegten sich unter dem Applaus der Zuseher langsam über die Prachtstraße der Innenstadt. Wie jedes Jahr war es auch dieses Jahr ein friedlicher, bunter Zug, der dieses Mega-Event zu einer Demonstration der Akzeptanz, Respekt und gleiche Rechte für alle Österreicher machte.

Trucks auf der regenbogenparade

Die Kilometer lange Kolonne sorgte für Partystimmung. Unter den Teilnehmern befanden sich neben Conchita Wurst, gekleidet im weißen Latex, und Hermes Phettberg auch Personen der Politik und Kunstszene. Ex-Bundespräsident Heinz Fischer und SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner waren ebenso zu Gast wie Stadtrat Peter Hanke und Christoph Wiederkehr von den Neos. Auch Dagmar Koller mischte sich unter das feiernde Volk.

Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer, Dagmar Koller, Dr. Pamela Rendi-Wagner
Altbundespräsident Dr. Heinz Fischer, Dagmar Koller, Dr. Pamela Rendi-Wagner

„Es ist nicht bloß eine schillernde Parade“, meint die Veranstalterin Katharina Kacerovsky, sondern eine Demonstration für die Gleichberechtigung von homo-, bi-, trans- und intersexuellen Personen.“

Wie jedes Jahr waren auch dieses Mal trotz der Hitze viele Rollstuhlfahrer zu sehen, da alles barrierefrei zu erreichen war. Nach der Parade hielten Wiens Bürgermeister Michael Ludwig und Bundespräsident Van der Bellen am Rathausplatz Ansprachen.

Rollstuhlfahrer
Rollstuhlfahrer bei der Regenbogenparade

„Diese EuroPride wird Wiens Image in der Welt als bunte, vielfältige und kosmopolitische Metropole nachhaltig prägen!“ sagt Tourismusdirektor Norbert Kettner.

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