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Automesse in Wien – Heinz Gardavsky

Vom 14. bis 17. Jänner 2016 wurden in zwei Hallen im Wiener Messegelände die neuesten Automodelle zur Schau gestellt. Schon am ersten Tag war der Zustrom der Besucher enorm. Das mag auch daran liegen, dass alles barrierefrei zu erreichen war. So waren einige Rollstuhlfahrer zu sehen, die das Angebot der neuen Modelle auf einem Ort besichtigen konnten, also viel einfacher als zu mehreren Händlern zu gehen.

Nette Hostessen und kompetente Mitarbeiter der jeweiligen Verkaufsstellen waren immer bereit über technische Details oder Preise Auskunft zu geben. Gewünschte Prospekte, so sie nicht vorlagen, wurden auf Wunsch zugeschickt.

Alfa Romeo sorgte für sportliche Eleganz auf vier Rädern und Audi wollte mit technischem Fortschritt beeindrucken. BMW präsentierte mit seinem Hybrid-Modellen oder den BMW X1, dass auch die neuen Modelle interessant sein könnten. Dacia punktet mit seinen Preisen und dem Sondermodell Urban Explorer. Natürlich gab es auch unerschwingliche Modelle wie den Maserati Ghilbi oder das schwarze Rolls Royce Dawn Cabrio. Auch der Lamborghini Hurrican Spyder war ausgestellt. Ab etwa 400.000 Euro ist er zu haben. Aston Martin hat eines von nur 10 gebauten Autos gezeigt, das für einen guten Zweck versteigert werden soll. Erwarteter Preis ist laut Aussage der Firma etwa vier Millionen Euro.

Manches Mal habe ich mir gedacht, wie schön es wäre, einen Sechser im Lotto zu machen. Dann wären auch die Anschaffungspreise nicht relevant. Aber beim Ansehen der schnittigen und auch praktischen Modellen hat mich die Realität wieder eingeholt.

Alles in allem war es ein interessanter und auch informativer Tag, den ich in den Hallen verbrachte. Zu erwähnen wäre noch, dass zur selben Zeit daneben die Ferienmesse stattfand, wo man sich über Urlaubsziele oder Wellnessveranstaltungen erkundigen konnte. Alle Kontinente waren vertreten und viele Kulturen wurden den Besuchern näher gebracht.

Das Angebot, sich einen Caravan oder ein Wohnmobil auszuleihen, war für Abenteurer zumindest eine Überlegung wert. Je größer das Fahrzeug, desto kräftiger waren auch die Preise dafür. Aber fliegen ist auch nicht billig.

Ich habe mir vorgenommen nächstes Jahr wieder diese Messe zu besuchen, aber nicht am Sonntag, da sind Parkplätze eine Rarität.

Weitere Informationen gibt es in Internet: www.viennaautoshow.at

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