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Mode im Rollstuhl – Fritz Gardavsky

Der Rollstuhl bietet keinen Grund, sein Äußeres zu vernachlässigen.

Das Sitzen im Rollstuhl stellt spezielle Anforderungen an die Kleidung. Hosen für Rollstuhlfahrer sind für nicht Behinderte im allgemeinen nicht zu gebrauchen. Eine Hose, die im Stehen klasse aussieht, verliert im Sitzen oft ihren Schick. Die Hosenbeine sehen nach Hochwasser aus, Taschen und Nähte hinterlassen hinten unangenehme Druckstellen und der Knopf geht nur mühsam auf.

Hosen für Rollstuhlfahrer sind auf bequemes Sitzen geschnitten und extra hierfür optimiert. Fußgänger können diese Hose nicht tragen.

Wichtig sind die Vermeidung von Druckstellen, die Bewegungsfreiheit des Oberkörpers sowie eine Erleichterung beim Anziehen des Kleidungsstückes. Im Bereich des Gesäßes haben Taschen und sonstige Verzierungen nichts zu suchen. Taschen haben da zu sein, wo sie gebraucht werden und wo sie besonders praktisch sind.

Kleidung ist mehr als ein Stück Stoff. Kleidung betont den Rollstuhlfahrer als Individuum. Praktische Mode stellt einen wesentlichen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität eines Rollstuhlfahrers dar. Dabei dürfen Gesundheitsvorsorge und Mobilität nicht vernachlässigt werden. Durch entsprechende Technik muss auch die Dekubitus-Prophylaxe unterstützt werden.

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