Home / Berichte / World Run der Stiftung Wings For Life

World Run der Stiftung Wings For Life

Am 3. Mai 2015 fand weltweit der World Run 2015 statt. Dies ist eine Veranstaltung der Stiftung Wings For Life – einer Institution, die es sich zum Ziel gemacht hat, Querschnittlähmung heilbar zu machen.

Auf allen Kontinenten wurde zeitgleich gestartet. 35 Startpositionen brachten 101.280 Läufer an den Start. Es werden ca. 60 % der Teilnehmer Männer und 40 % Frauen sein. Das Alter der gemeldeten Starter reicht von 16 bis 92 Jahren, und diese werden je nach Startort Temperaturen zwischen 10 und 40 Grad Celsius vorfinden.

Melbourne, Start um 21:00 Uhr Ortszeit

Dabei gibt es ein paar besondere Herausforderungen:

  • In Dubai wird um 15:00 Uhr Ortszeit gestartet, da sind Temperaturen von 30 Grad zu erwarten. Schwierig ist noch ein Hügel, bei dem es stetig bergauf geht. Dieser Hügel wird erreicht, wenn es so richtig heiß ist.
  • In Lima in Peru beginnt das Laufen um 8 Uhr morgens. Der Großteil der Strecke verläuft direkt am Meer, der Wind spielt dann eine große Rolle. „Rückenwind ist super, Gegenwind eher nicht“
  • Die Läufer in Kapstadt in Südafrika wurden 2014 ein Opfer des starken Regens. In feuchten Klamotten zu laufen ist besonders anstrengend.
  • Australien, Melbourne: Das Rennen beginnt um 21 Uhr Ortszeit und wird dann bis in die Nacht dauern.
  • Ganz anders: Los Angeles, Kalifornien. Startzeit: 4 Uhr morgens, nur ideal, wenn man ein Morgenmensch ist. Das heißt, dass sich die Läufer entscheiden müssen, ob sie davor wach bleiben oder früh aufstehen. Vermutlich werden in LA keine Rekorde aufgestellt werden.

Ergebnis 2015:

Gesamtsieger wurde wie schon 2014 Lemawork Ketema (am 22. Oktober 1986 in Äthiopien geboren), der eine Strecke von 79,90 Kilometern zurücklegte, ehe er vom Catcher Car eingeholt wurde. Er startete in St. Pölten in Niederösterreich. Als zweit- und drittbester Läufer schafften Cesar Hernandez 78,3 km in Santiago de Chile und Remigio Huaman Quispe 78,2 km in Peru.

Bei den Damen siegte die Japanerin Yuuko Watanabe. Watanabe erreichte ihr Ziel in der Dunkelheit von Takashima (Japan), während ihre stärkste Konkurrentin Riana von Niekerk im Sonnenschein von Kapstadt lief. Das Catcher Car holte Niekerk bei der 55,21 km Marke ein und Watanabe sicherte sich den Sieg mit 56,33 km.

In Schweden schaffte Aron Andersen 64,82 km bevor ihn das Catcher Car überholte und ging damit als erster Gewinner eines Rennens im Rollstuhl in die Geschichtsbücher ein. Zweitbester österreichischer Rollstuhlfahrer wurde unser Mitglied Nico Langmann, der eine Strecke von 35,66 Kilometer bewältigte.

 

 

Erinnerungsbilder

 

 

Hier gibt es weitere Informationen.

 

Top